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Warum Tunesien?

Deutschland und Tunesien verbinden langjährige wirtschaftliche und institutionelle Beziehungen, etablierte Mobilitätswege und vielfältige Qualifikationspotenziale. Für NAVIGO bildet dies eine starke Grundlage für nachhaltige internationale Fachkräftemobilität.

Sidi Bou Said mit Blick auf die Bucht von Tunis

Deutschland und Tunesien starten nicht bei null

Tunesien ist NAVIGOs erster internationaler Talent- und Kooperationsmarkt. Diese Entscheidung basiert nicht allein auf dem vorhandenen Fachkräftepotenzial, sondern auf einer Kombination aus gewachsenen Beziehungen, etablierten Strukturen und starken Netzwerken.

Deutschland und Tunesien pflegen seit 1956 diplomatische Beziehungen. Heute verbinden beide Länder vielfältige Kooperationen in Wirtschaft, Bildung, Ausbildung und Entwicklungszusammenarbeit. Auch internationale Fachkräftemobilität ist keine neue Idee: Programme wie und zeigen, dass bereits strukturierte Wege für Arbeits- und Ausbildungsmobilität zwischen beiden Ländern etabliert sind.

Diese Programme zeigen, dass Erfahrungen und institutionelle Strukturen vorhanden sind, auf denen Deutschland und Tunesien gemeinsam aufbauen können.

Potenzial trifft auf lokale Expertise

Tunesien verfügt über qualifizierte und motivierte Talente in Bereichen, die auch für NAVIGO im Fokus stehen: Gesundheit, Industrie, Handwerk sowie Digitalisierung. Bildungs- und Qualifizierungsstrukturen schaffen dabei eine wichtige Grundlage für internationale Karriereperspektiven.

Doch Qualifikation allein reicht nicht. Erfolgreiche Fachkräftemobilität erfordert , sprachliche und fachliche Vorbereitung, kulturelles Verständnis sowie langfristige Integration. Ebenso wichtig ist es, die Anforderungen von Arbeitgebern und institutionelle Rahmenbedingungen frühzeitig einzubeziehen.

Tunesien ist Partner, nicht nur Herkunftsland

Nachhaltige Fachkräftemobilität muss die Perspektiven beider Länder berücksichtigen. Fachkräfte suchen internationale Karrierechancen, Arbeitgeber benötigen qualifizierte Talente und Institutionen schaffen die notwendigen Rahmenbedingungen. Dabei müssen auch die Interessen und Entwicklungsperspektiven des Herkunftslandes einbezogen werden. Für NAVIGO gehören deshalb , Qualifizierung, Wissensaustausch, Integration und institutioneller Dialog zusammen.